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Unterstellungspflicht

GwG-Regulierung

 | Die schweizerischen unabhängigen Vermögensverwalter sind als Finanzintermediäre grundsätzlich dem Geldwäschereigesetz (GwG) unterstellt (vgl. Art. 2 Abs. 3 GwG). Ein Vermögensverwalter darf in der Schweiz erst berufsmässig tätig werden, nachdem er sich einer Aufsicht über die Einhaltung der Pflichten aus dem GwG unterstellt hat. Das Gesetz bietet ihm die Wahl zwischen:

 

 

Branchenverband für unabhängige Vermögensverwalter

 | Finanzintermediäre, die sich für einen Anschluss an die SRO des VSV entscheiden, sind automatisch auch Mitglieder im Berufsverband – und damit verpflichtet, die Standesregeln des VSV einzuhalten. Die Standesregeln sind von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) als Verhaltensregeln anerkannt. Zudem wurden sie vom Bundesgericht als Berufsstandards anerkannt. Ohne den Anschluss an eine anerkannte Branchenorganisation dürfen unabhängige Vermögensverwalter Anlagefonds lediglich beschränkt in der Vermögensverwaltung einsetzen.

Ausnahme von der Unterstellungspflicht

Finanzintermediäre, die nicht berufsmässig Vermögenswerte Dritter verwalten, sind von der Unterstellungspflicht an eine SRO oder an die FINMA befreit. Die Kriterien zur Berufsmässigkeit sind in der Verordnung über die Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung (GwV) aufgeführt.

Aktivmitglieder unter staatlicher Aufsicht

Finanzintermediäre die bereits von einer Aufsichts-behörde reguliert werden, können sich freiwillig als Aktivmitglied unter staatlicher Aufsicht den Standesregeln des VSV unterstellen.